ÜBER

Biografie

Ich bin Parkinson-Beraterin, Bewegungstherapeutin, Pädagogin und Medienexpertin und arbeite an der Schnittstelle von Bewegung, Gesundheit und Kommunikation. Ich habe sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss in Darstellender Kunst, und mein Berufsleben ist geprägt von meiner langjährigen Tätigkeit und Forschung zum Thema Tanz und Bewegung und Ihrem Einsatz als Hilfsmittel zur Verbesserung der Beweglichkeit und der Lebensqualität, mit immer starkem Fokus auf  die soziale Komponente einer Gemeinschaft, in der sich Betroffene über persönliche Geschichte und tägliche Herausforderungen aktiv austauschen können.

Bevor ich anfing, mit Menschen mit Parkinson zu arbeiten, baute ich eine Karriere als professionelle Tänzerin, Choreografin und Produzentin in den darstellenden Künsten auf. Ich habe eine umfangreiche Ausbildung in Ballett, Jazz und zeitgenössischem Tanz absolviert und in Produktionen in ganz Europa aufgetreten. Ich habe Tanzshows in Italien und Malta choreografiert und produziert sowie mehrere Fernsehproduktionen inszeniert, darunter ein tägliches Bewegungsprogramm, das während der COVID-Zeit ausgestrahlt wurde, und die Dokumentation One Day We Will Dance Again. Ich unterrichte weiterhin Ballett, Jazz und Freestyle-Jazz und bin selbst eine aktive Tänzerin. Diese Grundlage in der professionellen Tanzwelt ist untrennbar mit allem verbunden, was ich tue, sie verleiht meinem Ansatz in der therapeutischen Bewegung seine Tiefe, seinen Anspruch und seine Ausdrucksstärke.

Meine Arbeit in der Parkinson-Pflege entstand aus dem Wunsch , meine Leidenschaft für den Tanz zu nutzen,  betroffene Menschen körperlich und mental zu stärken und uns so gegen das Fortschreiten der Symptome anzukämpfen .  Schon früh war ich durch die vielversprechenden Erfolge des Konzepts „Dance for PD“ in New York inspiriert, genauer zu erforschen, wie Bewegungstherapie effektiv  eingesetzt werden kann, um einen Beitrag zur Parkinson-Pflege zu leisten.

Zusätzlich zu meiner  beruflichen Orientierung  wurde ich durch einen Parkinsonfall in der engeren Familie  mit der   schwierigen Realität dieser Krankheit sowohl für den Betroffenen als auch für die Pflegekraft konfrontiert, was mein Verständnis dafür  prägte, was  Leben mit Parkinson in allen Einzelheiten  bedeutet. Die Auswirkungen der Pflege durch die Angehörigen und des späteren Verlusts auf die gesamte Familie machten  mir klar, dass eine wirklich effektive  Arbeit im Bereich Parkinson immer auch die Rolle der Pflegekraft einbeziehen und anerkennen muss.

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Step Up for Parkinson’s – Gemeinschaft durch Bewegung aufbauen

2015 gründete ich Step Up for Parkinson’s, eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, die Lebensqualität von Menschen mit Parkinson und ihren Pflegekräften durch kostenlose, bewegungsbasierte Programme zu verbessern. Was als kleines Pilotprojekt begann, entwickelte sich zu einer starken, eng verbundenen Gemeinschaft, die Hunderte von Teilnehmern durch wöchentliche Kurse, Aufführungen, Trainingsprogramme und öffentliches Engagement unterstützte.

Über zehn Jahre lang wurden alle Kurse und Programme kostenlos an verschiedenen Gemeinschaftszentren angeboten, um die Zugänglichkeit unabhängig von der finanziellen Situation und dem Wohnort zu gewährleisten. Die Teilnehmer berichteten durchweg von Verbesserungen in Bezug auf Selbstvertrauen, Mobilität, soziale Kontakte und emotionales Wohlbefinden – Vorteile, die über das Studio hinaus auch im Alltag spürbar waren.

Stimmen aus der Step Up for Parkinson’s-Community

Ich habe Step Up for Parkinson’s über ein Jahrzehnt lang geleitet und geführt, eine strukturierte Methodik entwickelt, die auf meiner akademischen Forschung basiert, Fachkräfte im Gesundheitswesen sowie Bewegungstherapeuten ausgebildet und eng mit Parkinson-Betroffenen und ihren Familien zusammengearbeitet. Unter meiner Leitung erhielt die Organisation mehrere Auszeichnungen, darunter eine offizielle Anerkennung durch den Präsidenten von Malta sowie eine Privataudienz bei Papst Franziskus.

Im Jahr 2023 gründeten wir zusammen mit meinem Team das landesweit erste  Parkinson-Zentrum in Malta, in dem Menschen mit Parkinson eine spezialisierte, personenzentrierte Betreuung durch medizinisches Fachpersonal erhalten, das von ParkinsonNet aus den Niederlanden geschult wurde. 

Neben meiner Arbeit in der Parkinson-Pflege verfüge ich über umfangreiche Erfahrung im Bereich des Fernsehens und der Medien. Bevor ich Step Up for Parkinson’s gründete, habe ich mehrere Fernsehprogramme moderiert, geleitet und produziert. Während der COVID-Pandemie entwickelte und moderierte ich ein tägliches Fernsehprogramm, das sich auf barrierefreie Bewegung für ältere Menschen konzentrierte und in Zeiten der Isolation bewegungsbasierte Pflege direkt in die Wohnzimmer der Menschen brachte.

Außerdem führte ich Regie beim Dokumentarfilm  „One Day We Will Dance Again“, der zweimal im nationalen maltesischen Fernsehen ausgestrahlt wurde und das öffentliche Bewusstsein für Bewegung, Altern und Resilienz weiter schärfte.

Ausgewählte Rundfunk- und Dokumentararbeiten 

Spendenaktionen, Bildung und Führungsaufgaben 

Zusätzlich zu meiner Arbeit mit Einzelpersonen und Gemeinschaften habe ich über 50 Menschen zu Parkinson-Tanzlehrern ausgebildet und Vorlesungen an der Universität Malta im Rahmen von Studiengängen zu Behinderungen gehalten. Diese pädagogische Arbeit konzentriert sich auf Bewegungsmethodik, verkörperte Kommunikation und den verantwortungsvollen Umgang mit Menschen, die mit Parkinson leben.

Durch strategisches Fundraising, überzeugende Kommunikation und originelle Medienproduktionen habe ich über 500.000 € zur Unterstützung der Aktivitäten von „Step Up for Parkinson’s“ gesammelt. Diese Arbeit basiert auf meiner umfangreichen Erfahrung mit öffentlichen Vorträgen, Präsentationen und Pitches sowie der Einbindung von Interessengruppen, die ich durch jahrelange Live-Fernsehauftritte und Führungspositionen erworben habe.

Heute 

Nachdem ich viele Jahre lang international im Bereich Parkinson tätig war, lebe ich nun mit meiner Familie in Deutschland. Derzeit konzentriere ich mich darauf, Menschen mit Parkinson und ihre Betreuer in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Großbritannien   zu unterstützen, indem ich Beratung, bewegungsbasierte Unterstützung, Trainings und professionelle Anleitung auf der Grundlage meiner mehr als zehnjährigen Erfahrung und Fachkompetenz anbiete.


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Die Kurse werden in Englisch, Deutsch und Niederländisch angeboten.